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Schädlingsbekämpfung



NEUE REGELUNG BEZÜGLICH SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG

Die Vernichtung von Wespen- und Hornissennestern,
die Bekämpfung der Prozessionsspinner (Raupenart)
und das Einfangen von Bienenschwärmen kann nicht
mehr durch die Feuerwehr Dulliken übernommen werden.

Ab 1. Juli 2007 ist ein neues Chemikalienrecht erlassen worden,
welches unter anderem die sogenannte Chemikalien-
Risikoreduktions-Verordnung umfasst. Gemäss dieser Ver-
ordnung darf die Vernichtung von Wespen- und Hornissennestern,
die Bekämpfung der Prozessionsspinner (Raupenart) und das
Einfangen von Bienenschwärmen nur noch durchführen, wer über
eine entsprechende Fachbewilligung verfügt. Die Feuerwehr
Dulliken verfügt nicht über entsprechende Fachkräfte,
so dass die Schädlingsbekämpfung inskünftig durch
folgende Fachfirma übernommen wird:

OLTEX AG
Schädlingsbekämpfung und Taubenwehr
Bühlstrasse 19, 4622 Egerkingen
Tel. 062 398 21 66 od. 062 398 21 67
Fax 062 398 21 56
E-Mail:
info@oltex.ch
Homepage:
www.oltex.ch
Besten Dank für Ihre Kenntnisnahme.
Gemeinderat und Feuerwehrkommission Dulliken, Oktober 2007




Hochwasser August 2007

Solothurn/Olten: Hochwasser - gegen 1000 Einsatzkräfte im Einsatz, Stand Do. 9. Aug. 13.00 Uhr09.08.07

Grosseinsatz in den Hochwassergebieten im Kanton Solothurn: Gegen 1000 Leute kämpfen seit Mittwochabend gegen die Wassermassen. Die Situation an der Emme hat sich in den vergangenen drei Stunden leicht entspannt; der Pegelstand der Aare bei Olten bleibt aber weiterhin sehr angespannt und kritisch.

Die Feuerwehren haben mit den Aufräum- und Reinigungsarbeiten begonnen. Im Schwarzbubenland ist Beinwil wegen Erdrutschen nicht über den Landweg erreichbar.
Auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn gingen mehrere hundert Notrufe ein. Während der ganzen Nacht standen in den vom Hochwasser heimgesuchten Gebieten – namentlich Wasseramt, Region Olten und Niederamt – rund 800 Angehörige von zahlreichen Feuerwehren im Einsatz. Unterstützt wurden sie von 120 Leuten des kantonalen Zivilschutz sowie mehreren Dutzend Angehörigen von Kantons- und Stadtpolizei plus Unterhaltsdienst und weiterer Dienste.
Bis am frühen Donnerstagmorgen mussten in Olten, Däniken und Wöschnau insgesamt 16 Personen aus ihren gefährdeten Liegenschaften evakuiert werden. Glücklicherweise sind bis jetzt keine Verletzten zu beklagen.
Die Durchfahrt Olten – Unterführungsstrasse, Aarauerstrasse, Sälistrasse – ist gesperrt. Zudem sind die alte Holzbrücke und die Gäubahnbrücke für Fussgänger gesperrt.
Im Schwarzbubenland sind hauptsächlich die Regionen Dornach und das Passwangebiet betroffen. Das massive Hochwasser und die nach wie vor anhaltend starken Regenfälle haben zu örtlichen kleineren Hangrutschen geführt was wiederum zu Sperrungen von verschiedenen Strasse geführt hat.
(Uebersicht Sperrungen: siehe Anhang)
Ein paar Zahlen:
Hilfeleistungen durch Polizei 11
Wassereinbrüche 374
Berg-, resp Erdrutsche 9
Feuerwehren im Einsatz 49
Telefonanrufe Alarmzentrale 1688
Zusammenfassung der Medienmitteilung von 05.00 Uhr:
In der Region Solothurn ist vor allem das Wasseramt betroffen, wo die Emme einen Höchststand von 650 m3 erreichte und teilweise über die Ufer trat. In Biberist behalten die Wehrdienste hauptsächlich den Damm im Auge und haben diesen örtlich mit Sandsäcken verstärkt. Auch Derendingen und Zuchwil sind von den Wassermassen betroffen, wo teilweise Strassen, Felder und die Bahnlinie überflutet wurden.
Die Autobahneinfahrt Solothurn Ost der A5 in Fahrtrichtung Zürich/Bern war zeitweise gesperrt.
Katastrophal zeigt sich die Situation momentan in Olten und im Niederamt. In Olten hat der Pegelstand der Aare 1500 m3 erreicht. In der Stadt haben die Wassermassen u.a. die Bereiche Winkel, Aarauerstrasse, Schützenmatte überflutet und grossen Schaden angerichtet. Am Salzhüsliweg stürzte ein Gebäude ein. Verletzt wurde dabei niemand. Zufolge dem Hochwasser ist auch die Stromversorgung in der Stadt teilweise zusammengebrochen. Die Elektrizität wird punktuell für wichtige Objekte vorübergehend mit Notstromaggregaten wieder hergestellt.
Im Niederamt sind in Däniken drei Häuser evakuiert worden. Zudem ist dort die Unterführung beim Postzentrum unter Wasser. Ebenfalls sind Bewohner von gefährdeten Häusern in Wöschnau evakuiert worden. Die Wassermassen erfassten aber u.a. auch Niedergösgen und Schönenwerd. In Niedergösgen ist der Schachen überflutet.



Brand Asylunterkunft Dulliken

Dulliken: Brand in Luftschutzkeller08.08.07

Im Luftschutzkeller der Asylunterkunft in Dulliken wurde am Dienstagabend vorsätzlich ein Brand gelegt. Personen wurden nicht verletzt. Nachdem die Löscharbeiten durch die Feuerwehr Dulliken abgeschlossen waren, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Am Dienstag um 20.25 Uhr ging bei der Alarmzentrale der Polizei die Meldung über eine starke Rauchentwicklung bei der Asylunterkunft an der Hardstrasse in Dulliken ein. Die unverzüglich ausgerückte Feuerwehr Dulliken konnte im Luftschutzkeller des Gebäudes den Brand orten und rasch löschen. Die Bewohner des Hauses mussten aus Sicherheitsgründen vorübergehend evakuiert werden. Sie konnten jedoch nach Beendigung der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnräume zurückkehren.
Am Gebäude und Mobiliar entstanden Hitze- und Russschäden im Betrag von einigen 10 000 Franken.
Die Brandermittlung der Kantonspolizei konnte aufgrund der Spuren eine technische Ursache zweifelsfrei ausschliessen.
In diesem Zusammenhang sucht die Kantonspolizei Solothurn Zeugen, denen am Dienstag zwischen 20 Uhr und 20.25 Uhr bei der Asylunterkunft Personen aufgefallen sind. Sie nimmt Hinweise unter Telefon 062 285 33 51, entgegen.
Im Einsatz waren 19 Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Dulliken mit drei Fahrzeugen sowie eine Ambulanz mit Rettungssanitäter des Kantonsspitals Olten. Die Hardstrasse war bis kurz nach 22 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Hinweise auch per e-mail an die Polizei Kanton Solothurn